Leistungen

Mikrogefäß­analyse

Früherkennung von Allgemein­erkrankungen

Mit einer Untersuchung der Netzhaut­gefäße können wir in feinsten Blutbahnen Veränderungen erkennen und das Risiko bestimmter Allgemein­erkrankungen abschätzen. Insbesondere gilt dieses bei folgenden Erkrankungen:

  • Schlaganfall
  • Herzinfarkt
  • neurologische Erkrankungen
  • Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus)
  • Bluthochdruck (Hypertonus)
  • Arterien­verkalkungen (Arteriosklerose)
  • Ablagerungen (Cholesterin, Medikamente)
  • rheumatische Erkrankungen
  • altersbedingte Veränderungen (Makula­degeneration)
  • allgemeine Durchblutungs­störungen
  • Glaukom

Sie können durch aktive Vorsorge Ihr Gefäßrisiko verringern!

Warum ist eine Gefäß­analyse sinnvoll?

Folgen von Gefäß­erkrankungen wie z.B. Schlaganfall und Herzinfarkt zählen in der westlichen Welt zu den häufigsten Todesursachen.

In Deutschland sterben jährlich über 400.000 Menschen an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung und ca. 250.000 Menschen erleiden einen Schlaganfall. Häufig zeigen sich die dafür verantwortlichen Gefäß­veränderungen schon viele Jahre vor dem Auftreten der Krankheit am Augen­hintergrund.

Warum Gefäß­analyse im Auge?

Die Netzhaut der Augen ist wie ein Spiegel der Blutgefäße Ihres Körpers:

  • Funktions­störungen der Gefäße im gesamten Organismus werden am Auge sichtbar.
  • Über diese lassen sich Rückschlüsse auf Ihren individuellen Gefäß­zustand ableiten.
  • Dies ist an keinem anderen Organ des Menschen in dieser Weise möglich.

Die Untersuchung des Zustandes und der Funktion der Netzhaut­gefäße lässt bereits Vorstufen einer Schädigung erkennen, die eventuell die Entwicklung einer späteren Erkrankung ankündigt.

Wie läuft die Untersuchung ab?

Mit einer Spezial­kamera wird eine Aufnahme Ihres Augen­hintergrundes angefertigt (evtl. nach medikamen­töser Erweiterung der Pupillen), anhand dieser Abbildung analysiert der Computer die Gefäß­durchmesser.

Diese Untersuchung ist schmerzfrei und ungefährlich. Anschließend wird das Ergebnis mit Ihnen besprochen. Aus der Risikoanalyse werden individuelle Vorsorge­empfehlungen abgeleitet.

Welche Kosten entstehen?

Die Untersuchung der Netzhaut­gefäße ist nicht im Leistungs­katalog der gesetzlichen Kranken­versicherung enthalten und wird gemäß der Gebühren­verordnung für Ärzte GOÄ berechnet.

Wie werden Mikro­gefäße untersucht?

Bei der statischen Gefäß­analyse wird der Durchmesser der Arterien und Venen bestimmt und zueinander ins Verhältnis gesetzt. Je niedriger dieser Wert, desto höher ist das Gefäßrisiko.

Die „retinale Gefäß­analyse“ ermöglicht eine exakte Messung von Gefäß­durchmessern und damit eine Abschätzung Ihres persönlichen Risikos, an Bluthochdruck, Diabetes mellitus, Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erkranken.

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